Triathleten aus Frankfurt setzen sich für die Organspende ein
Mit dem Slogan „Junge Helden – Leben weitergeben“ des eingetragenen Vereins „Junge Helden“ setzen sich die Triathleten der Eintracht Frankfurt für die lebensrettende Idee der Organspende ein. In Deutschland gibt es so viele Organspender wie nie zuvor. 1.313 Menschen haben 2007 nach ihrem Tod schwer kranken Patientinnen und Patienten mit einem lebensrettenden Organ geholfen. Aber dennoch: Nach wie vor sterben im Durchschnitt an jedem Tag drei Patienten auf der Warteliste, weil für sie nicht rechtzeitig ein Spenderorgan zur Verfügung steht.
„Ich finde es sehr schade, dass viele Menschen sterben müssen, nur weil sich die meisten von uns noch nie mit dem Thema auseinandergesetzt haben“, so der Gymnasiallehrer und Eintracht Triathlet José Alvarez.
Seit dieser Saison treten alle Triathletinnen und Triathleten der Frankfurter Eintracht im Trikot mit dem markanten Logo des Organspende-Vereins der Jungen Helden an: einer Batterie mit der Aufschrift „Leben weitergeben“. Ein Held zu werden, ist ganz leicht. Jeder, der sich mit der eigenen Spendebereitschaft nach dem Tod auseinandersetzt und seine Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentiert, ist ein junger Held im Sinn des Vereins. Ob man letztendlich „ja“ oder „nein“ auf dem Organspendeausweis ankreuzt, kann jeder nur individuell für sich entscheiden. “Ich bin für die Organspende, weil es jeden treffen kann und es das normalste der Welt sein sollte, “ so Frank Vystrisal, Dritter beim letztjährigen Ironman Frankfurt.
Initiator und Unterstützer der Idee ist der Frankfurter Rechtsanwalt und Triathlet Peter Smeets, der sich durch ein Ereignis in der Familie mit dem Thema beschäftigte. „Ich finde es wohltuend zu wissen, dass ich jemandem Leben schenken kann, wenn ich meines verlieren müsste“, so Smeets. „Und obendrein: Sollen das ganze Training und die Jahre der Enthaltsamkeit denn etwa für die Katz gewesen sein?“
Infos über das Thema Organspende und Organspendeausweise gibt es unter www.junge-helden.org


